Hortich - Stiftung
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Die Vergabe von Stipendien gehört zu den Hauptzielen der Hortich-Stiftung.
Seit Beginn der Stiftung 1609 sind die Voraussetzungen dafür,


Mehr Informationen erhalten Sie duch Klicken auf die entsprechende Voraussetzung.

Die Nachkommen der Stifter

Auf dieser Seite sind alle zur Zeit bekannten Nachkommen der Stifter aufgelistet. Damit ist es leichter, einen Vorfahren zu finden. Die Abstammung von einem der Stifter oder Stifternachkommen sollte in einem Antrag auf ein Stipendium plausibel und nachvollziehbar enthalten sein. Auf der oben angegebenen Seite ist erklärt, wie man den Zusammenhang zwischen den eigenen Eltern, Großeltern und Verwandten auf der einen Seite und den Nachkommen der Stifter herausbekommen kann.

Ausbildungsstand

Als Ausbildung war ursprünglich von den Stiftern ein Hochschulstudium gemeint. Im Lauf der Zeit sind aber auch andere Ausbildungen mit einbezogen worden, die nicht voll bezahlt sind und die als Vollzeitausbildung ablaufen. Das kann vielleicht auch ein soziales Jahr in Togo sein oder ein berufsbegleitendes Studium. Ein Antrag sollte eine Beschreibung der Ausbildung enthalten, so dass erkennbar ist, dass dieses Kriterien zutreffen.

Stipendium-Arbeit

Als Stipendium-Arbeit wird etwas angesehen, das vorzugsweise mit dem Ausbildungsinhalt und -ziel zusammenhängt. Insbesondere solche Arbeiten, die dem Erhalt der Stiftung dienlich sind, werden gerne akzeptiert. Vorschläge für Stipendium-Arbeiten sind nachfolgend aufgelistet. Aber auch eigene Vorschläge können mit der Stiftung beraten werden. Ein Antrag sollte also eine solche Arbeit auswählen und vorschlagen. Dann wird dieser Vorschlag mit der Stiftung abgestimmt. Wenn wir - also der Stipendiat und die Stiftung - einig sind, wird die Arbeit getan und das Stipendium ausgezahlt.
Jeder Einzelfall wird von den Vierherrn der Stiftung beurteilt und entschieden. Grundsätzlich gilt, dass ein Anspruch auf ein Stipendium nicht besteht. Es kann also nicht gefordert werden, dass ein Stipendium gewährt und gezahlt wird.

Vorschläge für Stipendium-Arbeiten

Besonders interessant ist für die Stiftung eine Untersuchung der Zeit der Stiftungsgründung:
  1. Der Initiator der Stiftung, Kilian Hortich, hat etwa 40 betuchte Bürger der Stadt Aken überzeugen können, einen ganz ordentlichen Geldbetrag herzugeben, um damit für Nachkommen eine Ausbildungshilfe zu schaffen. Wie viel Weitsicht wurde von diesen Bürgern verlangt! Es wird erzählt, dass Hortich aber einige Jahre später im Streit mit Bürgermeister Zunder die Stadt verlassen hat. Und es wird sogar gesagt, seine Frau sei angeklagt worden, die Pest in die Stadt gebracht zu haben. Ist dies vielleicht einer der berüchtigten Hexenverfolgungs-Fälle gewesen? Wer hat da welche Rolle gespielt?
    Aufgabe:
    Die Unterlagen der Stiftung, die Chroniken der Stadt Aken (es gibt mehrere), die Schöffenbücher in Magdeburg und Archive und sonstigen Unterlagen und Überlieferungen der damaligen Zeit sollen auf Hinweise über dieses Geschehen untersucht und auf Verbindungen untersucht werden.

  2. Aber auch folgende Arbeiten sind denkbar:

  3. In den Unterlagen der Stiftung sind Angaben zu den Nachkommen der Stifter vorhanden. Diese Angaben sind möglicherweise überholt und unvollständig.
    Aufgabe:
    Die Angaben zu den Nachkommen der Stifter sollen mit anderen Angaben verglichen und vervollständigt werden. Also in der eigenen Familie herumfragen und die eigenen Vorfahren herausfinden.
  4. Die 600 Taler, die 1609 das Vermögen der Stiftung bildeten, wurden für den Kauf von Ackerland verwendet. Diese "Stipendienhufe" liefert noch heute Pachteinnahmen, die für die Stipendien verwendet werden. Über die Stipendienhufe liegt eine Katasteramts-Kopie vor.
    Aufgabe:
    Die Lage der Stipendienhufe soll auf andere Weise dokumentiert werden: auf Landkarten, auf Luftbildern (z.B. google-earth), mit Fotos...
  5. Bist Du Historiker? Dann sieh Dir diesen Vorschlag an:
    Die Satzung von 1609 liegt als Faksimile vor.
    Aufgabe:
    Die Satzung soll abgeschrieben werden und in heute üblichem Format dargestellt werden. Das Ergebnis soll dann einfacher und besser lesbar in die Homepage einbezogen werden.
  6. Noch etwas speziell für Historiker:
    Im Laufe der 400 Jahre, die die Stiftung erlebt hat, sind viele Bezüge zur Weltgeschichte aufgetreten. Der 30-jährige Krieg hat Aken betroffen, die Herrschaft wechselte zwischen dem Erzbischof von Magdeburg, dem preußischen König, Napoleon und anderen.
    Aufgabe:
    Zwischen den Unterlagen der Stiftung, den Chroniken der Stadt Aken und allgemein verfügbaren Unterlagen (Geschichtsbüchern, internet, Archive) sollen Verbindungen und Beziehungen hergestellt werden.
  7. Die Stipendiaten der Stiftung haben zahlreiche Arbeiten vorgelegt, zum Beispiel Gedichte, Aufsätze und sogar Lieder.
    Aufgabe:
    Diese Arbeiten sollen gesichtet und katalogisiert werden. Die Arbeiten sind im Archiv des Pfarramtes in Aken gelagert.
  8. Die Hortich-Stiftung ist in den Familien der Stifternachkommen noch nicht so bekannt wie wir es wünschen.
    Aufgabe:
    Es soll "Marketing" gemacht werden. Per Post, per Telefon oder auf welche Weise auch immer sollen Verwandte angesprochen werden. Es soll herausgefunden werden, ob und wie sie von den Stiftern abstammen. Sie sollen über die Hortich-Stiftung informiert werden. Über diese Kontakte sollen Notizen angefertigt werden.
  9. Die Unterlagen der Hortich-Stiftung im Archiv des Pfarramtes in Aken sind sehr umfangreich. Sie sollen so weit wie sinnvoll elektronisch erfasst werden.
    Aufgabe:
    Ausgesuchte Unterlagen sollen fotografiert werden und als elektronische Daten aufbereitet werden. Dazu sind Reisen nach Aken und Arbeit am eigenen Computer erforderlich.
  10. Die Geschäfte der Stiftung sind in den letzten 400 Jahren in einer Vielzahl von Währungen und in verschiedensten wirtschaftlichen Situationen abgelaufen.
    Aufgabe:
    Es sollen die Unterlagen der Stiftung und ihrer Geschäfte gesichtet werden. Sie sollen plausibel für heutige Zeitgenossen erläutert werden.
    Beispiel: Das Grundvermögen der Stiftung waren 600 Taler. Wieviel Euro wären das heute?
    Beispiel: Wie wurde die Stipendienhufe bewirtschaftet im Laufe der Zeit?
    Beispiel: Welche Auswirkungen haben Geldwert, Geldentwertung, Inflation oder andere Wirtschaftseinflüsse auf die Stiftung gehabt?
  11. Es sind Nachkommen der Stifter Hans Bobbe und Valtin Krenckel bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Die Angaben sind der Festschrift der Hortich-Stiftung von 1907 entnommen. Es ist aber nicht bekannt, ob noch heute Nachkommen dieser Stifter leben.
    Aufgabe:
    Es soll recherchiert werden, ob noch Nachkommen dieser Stifter leben. Dazu kann vorzugsweise das Internet genutzt werden. Es soll herausgefunden werden, ob im Internet gefundene Namen und Personen von den Stiftern abstammen.
    Beispiel: Kurt Grasshoff, 1891-1918, war im Umfeld von Ernst Udet Kampfflieger im 1. Weltkrieg. Darüber gibt es Einträge bei "de.wikipedia.org" (zum Beispiel hier). Besteht eine Verwandtschaft zu den Nachkommen des Stifters Hans Bobbe?
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